Die Oststernwarte des Deutschen Museums

Haupt-Teleskop der Ost-Sternwarte ist ein 40cm-Cassegrain-Spiegelteleskop der Berliner Firma Goerz aus dem Jahr 1913. Ursprünglich als sog. Linsenspiegelteleskop konstruiert, wurde das Instrument eigens für eine Sonnenfinsternis-Expedition auf die norwegische Insel Alsten gebaut. Nach einem Umbau zum Cassegrain-System hatte das Teleskop eine Brennweite von 7.2 m; diese wurde bei der Renovierung 2009 nochmals verkürzt auf 3.6 m.

Auf dem 40cm-Teleskop ist ein 90mm-Refraktor (=Linsenteleskop) aufgesattelt, welcher in erster Linie als Sucherfernrohr dient, aber auch hervorragend zur Mond- und Planetenbeobachtung geeignet ist.

Das Teleskop-Ensemble wurde 2009 in Jena renoviert. Dabei wurde es sowohl teilweise in den Originalzustand zurückversetzt als auch modernisiert. So verfügt das Instrument jetzt über eine Motorisierung und Computersteuerung, so dass die Himmelsobjekte automatisch angefahren werden können.